Visuelle Lyrik

Web-Literatur?

Gedichte

Prosa

Kontakt

Links

Gedichte

 

 

 

Fremd, uns, sie

Du bist mir fremd geworden.
Diese paar Tage
reichten dazu.
Reichten, um zu begraben,
was vorher war.
Zu begraben unter Wut,
Enttäuschung und Tränen.

In diesen Tagen
ist alles verflogen.
Das Lachen, die Vertrautheit, die Liebe.

Du hast es nicht bemerkt?
Doch. Natürlich.
Du hast es ignoriert.

Ich weiß,
du hast mich geliebt.
Aber sie liebst du noch mehr.
Vielleicht willst du
es nicht wahrhaben.
Aber sie ist
ständig anwesend.
In deinem Kopf.
In deinen Gedanken.
In deinen Worten.

Du hast mir viel bedeutet. Hast.
Vielleicht immer noch.
Aber ich traue deiner Liebe nicht mehr.

Ich will nicht abgestellt werden.
Ich kann es nicht ertragen.
Ich will nicht mehr
neben dir aufwachen.
Und neben dir einschlafen.
Und deinen Körper spüren.
Und deine Stimme hören.
Ich will dich
nicht mehr sehen.

Und jetzt?

 

Gedichte
Gedichte des Zerrinnens

copyright art-combinat